Und ja, wieder einmal geht es um Atomkraft. Ich habe mich ja schon beim letzten mal beschwert, dass dieses Thema in Deutschland wohl wie vom Tisch kommen wird. Nun allerdings hat unsere Regierung offensichtlich einen Fehler begangen, der einen Wandel in der Debatte herbeiführen kann.
Jeder kennt Greenpeace von zahlreichen Aktionen zum Schutz unserer Erde. Sei es die Verhinderung des Walfangs oder Proteste gegen Atomkraft. Nun konnte dank der Organisation ein echter Skandal in der deutschen Politik aufgedeckt werden. Unser Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat kürzlich der EU-Kommission einen wichtigen Bericht zur Atomstromversorgung unterschlagen. Zum Glück gibt es also Greenpeace, denen so etwas dann auffällt. Prompt haben die Jungs und Mädels Klage beim Berliner Landgericht eingereicht, um unseren Minister zur Herausgabe der Dokumente zu verpflichte, so sueddeutsche.de
Das passt gerade alles prima zur neu wieder aufgeflammten Diskussion um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, für die unsere Kanzlerin ja schon ordentlich Gegenwind von der SPD bekommen hat. 8Ich habe darüber berichtet)Greenpeace vermutet, dass der Bericht nachweist, dass Atomkraft heute nicht mehr gebraucht werde. Wenn das tatsächlich stimmt, dann ist das natürlich ein riesen Skandal und Vertuschungsversuch, der rechtlich geahndet werden muss. Ich glaube ja schon länger daran, dass Atomkraft nicht mehr gebraucht wird, wie ich schon in meinem letzten Post berichtet habe. Und die Aktion des Bundeswirtschaftsministers passt nur zu gut in das momentane Schema unserer Regierung. Vielleicht schaufeln sie sich ja mit solchen Aktionen endlich ihr eigenes Grab und wir haben doch noch eine Chance, unser Leben auf ökologischem Wege weiterzuführen.