Die Überzeugung, dass erneuerbare Energien tatsächlich gut sind, stellt sich nur sehr langsam bei der Bevölkerung ein. Grund dafür könnten solche Meldungen wie die in der FAZ sein.
Beim Surfen bin ich heute auf einen Artikel gestoßen, der die Erhöhung der Strompreise prophezeit. Grund dafür, so schreibt die FAZ.NET seien die Mehrkosten, die durch die Einspeisung von regenerativen Energien entstehen.

Weil die Bundesregierung die Förderung erneuerbarer Energien erhöht hat, müssen künftig alle Verbraucher mit bis zu 10 Prozent teurerem Strom rechnen. Das ist natürlich eine Meldung, die die Sympathie gegenüber sauberem Strom nicht gerade steigen lässt. Aber man muss sich ja überlegen, dass der Anfang immer schwer ist und natürlich kann noch nicht alles gleich rund laufen. Wenn man versucht, kontinuierlich die herkömmlichen Methoden zur Stromgewinnung zu reduzieren und durch neue zu ersetzen, dann kann es eben auch zu Abstrichen kommen, die jeder von uns machen muss. Dafür schützen wir dann aber auch die Umwelt und das sollte die Mehrkosten eigentlich zum geringsten Problem machen. Wenn ich weiß, dass ich unserem Planeten damit helfe, dann zahle ich doch gern etwas mehr für meinen Strom, oder nicht?
Natürlich kann ich auch die verstehen, die sich den teuren Strom nicht leisten können, aber wie gesagt: die Auswirkungen des Billigstroms haben uns in eben diese schwierige Lage gebracht, dass wir jeden Tag Angst haben müssen, dass es uns oder unseren Planeten bald nicht mehr gibt.
Und deshalb kann ich es nur befürworten, wenn unsere Regierung die Förderung von erneuerbaren Energien um satte 70 Prozent erhöht. leider spreche ich dieser damit aber keine Amnesty aus, denn die Sache mit dem Atomkraftwerken kann ich trotzdem nicht für gut heißen. Irgendwie spielen Frau Merkel und ihr Anhang auf zwei Feldern gleichzeitig. Naja, mir ist wichtig, dass jeder weiß, dass der Preis für etwas sehr wichtiges manchmal auch hoch sein kann, man sich aber davon nicht einschüchtern lassen sollte.


