Meine liebe Leserschaft, ich wünsche euch allen zu aller erst eine frohe Weihnacht, aber denkt daran: auch an Weihnachten kann es nicht schaden, an die Umwelt zu denken und Energie zu sparen. Das heißt, am besten nicht das Ganze Haus, den Baum und Garten mit Lichterketten zupflastern, sondern besser auch mal Rücksicht auf den Stromzähler nehmen und die Lichtdekoration etwas sparsamer gestalten. Ich möchte jetzt aber niemanden dazu verleiten, statt Lichterketten Kerzen auf den Baum zu stecken, was sicherlich noch effizienter, aber eben auch gefährlicher ist. Nicht, dass mir dann jemand die Schuld gibt, weil der Baum abgebrannt ist…
Aber besonders die besinnliche Weihnachtszeit sollte man nutzen, um zur Besinnung (was für ein Wortspiel, einfach grandios *hust*) zu kommen und mehr an das Energiesparen zu denken. Ich werde es in diesem Jahr auf jeden Fall versuchen. Ich habe zum Beispiel meine Oma überzeugt, keine Ente zu machen, weil die immer so lange im Ofen bleibt und so viel Energie benötigt. Stattdessen gibt es etwas kurz gebratenes.
Dazu fällt mir by the way eine echt interessante Reportage ein, die ich letztens auf n-tv gesehen habe. Sie hieß Kraftwerk Mensch- Das Experiment und beschäftigte sich damit, wie viel Strom ein normaler Haushalt eigentlich verbraucht. Hierzu wurden Fahrräder mit einem Dynamo versehen, so dass sie den Strom für eine Wohnung einer 3-köpfigen Familie erzeugen konnten. Diese Fahrräder wurden dann mit Sportlern und auch Reportern besetzt. Vor allem Dinge wie der Ofen oder die Waschmaschine machten den Radfahrern zu schaffen, denn sie verbrauchen viel Strom. Am schwitzen uns Stöhnen der Radler konnte man gut sehen, wie anstrengend alles war. So bekommt man vielleicht mal ein Gefühl dafür, was es eigentlich heißt, Strom zu erzeugen und wie viel Energie da umgesetzt wird.
Wirklich beeindruckend. Spontan viel mir dazu der Song von Kraftwerk ein, der praktischerweise Maschine Mensch heißt. Er hat zwar nicht viel mit Stromerzeugung zu tun, aber ist trotzdem schön:
Frohe Weihnachten!
