Archive for Januar, 2011

Vorsicht bei den Nebenkosten


25 Jan

Heute habe ich im Fernsehen gesehen (den Namen des Senders verrate ich nicht, weil es mir unangenehm ist), wie Vermieter bei den Nebenkosten tricksen, um die Mietpreise erträglich wirken zu lassen. Besonders hier in Berlin soll das sehr geläufig sein und aus diesem Grund möchte ich hier auch noch einmal auf das Problem aufmerksam machen.

Wenn ihr euch eine Wohnung in Berlin oder in irgendeiner anderen Stadt, Dorf etc. mieten wollt, dann müsst ihr unbedingt darauf achten, dass die Nebenkosten angemessen berechnet sind. Mir ist dieses Problem vorher nicht bewusst geworden, aber es scheint inzwischen auch Gang und Gebe zu sein. Bei meiner Wohnung habe ich keine Probleme mit Nachzahlungen oder Ähnlichem und da bin ich blauäugig davon ausgegangen, dass das überall so ist.

Solche Abzocken sind natürlich frech, weil vor allem junge Menschen gar nicht wissen können, was der Standard für Nebenkosten ist. man sagt, dass Nebenkosten, also Warmwasser und Heizung, mit 2,75 Euro pro Quadratmeter beanschlagt werden sollten. Nun könnt ihr ja selbst einmal rechnen, ob das bei euch passt.

Natürlich sind die Nebenkosten entsprechend niedriger, wenn das Warmwasser über einen Elektroboiler erzeugt wird, dann müsst ihr mit zusätzlichen Stromkosten rechnen. Wohnungssuche ist wirklich etwas kompliziertes, vor allem hier in Berlin, aber denkt immer daran euch nicht über das Ohr hauen zu lassen, sonst kommt am Ende des Jahres das böse Erwachen in Form einer viel zu hohen Abrechnung.

Einigung mit Vattenfall?


21 Jan

Wieso muss eigentlich immer alles so kompliziert sein?

In meinem letzten Post habe ich ja einen offenen Brief an Vattenfall geschrieben, der, oh welch Wunder, nicht gelesen wurde. Aber das wollte ich ja auch nicht unbedingt erreichen. Ich habe diese Form der Darstellung gewählt, um besser auf das Problem meiner Bekannten aufmerksam zu machen.

Naja, die haben dann ja bei Vattenfall angerufen und sollten die entsprechenden Unterlagen per Fax schicken, was auch geschehen ist. Aber man muss mal überlegen, wie viel zusätzlicher Stress dabei entstanden ist. Wenigstens konnten sie so eine generelle Senkung ihrer Stromkosten erreichen, was ja auch schon mal ein Erfolg ist.

Vattenfall hat dann versichert, sich schnellstmöglich um das Problem zu kümmern. Die haben ja schließlich auch einen Ruf zu verlieren. Manchmal habe ich mir überlegt, ob man bei solchen Sachen einfach mit der Bild-Zeitung drohen sollte. Das ist doch für solche Medien ein gefundenes Fressen.

naja, wir werden sehen, was dabei rauskommt.

Offener Brief an Vattenfall


11 Jan


Ich kann einfach nicht glauben, was da einer Freundin von mir passiert ist. Sie ist am Samstag total aufgelöst an mich getreten, weil ich ja ein wenig Ahnung von Energie und Stromanbietern habe. Ihr, liebe Mitarbeiter des Stromkonzerns, habt ihr doch tatsächlich einen Brief geschrieben, laut dem sie 1500 Euro Stromkosten für 3 Monate nachzahlen soll.

Also wisst ihr. Auf dem Brief steht, dass sie mit ihrer Mitbewohnerin in diesen 3 Monaten angeblich 8000 KwH Strom verbraucht hat. Wie soll das denn möglich sein? Soll sie sich denn ein Stadion in die Wohnung gebaut haben oder einen Club mit Laseranlage? Wisst ihr, das funktioniert doch nicht! Ein Haushalt dieser Größe verbraucht die Hälfte davon jährlich!!

Wie ist es also möglich, dass so ein Brief überhaupt rausgeht? Guckt da niemand drüber und stellt fest, dass da irgendetwas nicht stimmen kann!? Effektiv haben die beiden nämlich nur 450 KwH Strom verbraucht, also einen Bruchteil von euren Berechnungen. Ein Zahlendreher bei der Eingabe hat daraus dann wahrscheinlich die 8000 gemacht.

Nun muss meine Freundin wieder bei eurer kostenpflichtigen Servicehotline anrufen und die Sache klären, bevor das Geld durch euch von ihrem Konto abgebucht wird und ihren Überziehungskredit belastet. Wieso können Briefe nicht kontrolliert werden?

Ich bin wirklich etwas schockiert von dieser Geschichte. Da kann man ja nur so schnell wie möglich einen Anbieterwechsel empfehlen (was ich übrigens auch getan habe) und hoffen, dass der Kundenservice dann besser ist.

MfG

Mirko Kohn

für mich gehören die an den Pranger gestellt…


04 Jan

…diese S-Bahn hier in Berlin ist doch wohl das Letzte! Ich meine, sie haben nicht nur das Winterchaos kompletiert, sondern zum Neuen Jahr jetzt auch noch dreist die Preise erhöht. Eine Einzelfahrt kostet jetzt 20 Cent mehr als vorher. Was soll das? Man sollte als Nutzer des Nahverkehrs und der Öffentlichen eigentlich mit Gratisfahrten für das lange Warten entschädigt werden, aber stattdessen müssen wir auch noch mehr bezahlen.

Für mich ist das eine Unverschämtheit, die unbedingt mal diskutiert werden muss. Seit der Winter über unsere schöne Stadt eingebrochen ist, regiert hier das Chaos. Die S-Bahnen fahren gar nicht bis sehr viel später, die U-Bahnen sind überfüllt und auf Straßenbahnen musste man zu Beginn auch sehr lange warten. Zum Glück hat sich alles schnell wieder normalisiert, na gut, fast alles, denn selbst jetzt, wenn das Wetter eigentlich wieder recht unspektakulär daher kommt und man nicht mehr von Schnee- oder Kältechaos sprechen kann, liest man auf den Anzeigen, auf denen sonst immer stand, wie lange man noch auf die nächste Bahn warten muss, nur: “Bitte Ansage beachten”! Prima, genau das wollte ich hören.

Die S-Bahnen entschuldigen sich mit durch die Kälte ausgefallenen Motoren, doch wirklich helfen wollen sie nicht. Besonders in den Randgebieten der Stadt kann man momentan meist weit über 20 Mintuen auf eine Bahn warten. Und dann werden auch noch die Preise erhöht. Es ist, so finde ich, wirklich Zeit, mal seinem Frust über die S-Bahn Luft zu machen. Das kann so nicht weitergehen. Ich habe gestern 2 Stunden für einen Heimweg gebraucht, der sonst nur eine dauert. Und in anbetracht der Wetterlage ist das völlig inakzeptabel.

Ich konnte sonst nie verstehen, warum Menschen das umweltschädliche Auto den öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen, aber so langsam leuchtet mir dann doch ein, dass der PKW im Winter eine echte Alternative darstellt. Vielleicht sollte man mal zum allgemeinen S-Bahn Boykott aufrufen (ich weiß, dass das wohl kaum möglich ist), aber es würde ein zeichen setzen.

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