..also im heimwerken
Aber manchmal zweifle ich dann doch an meinen Kompetenzen. Gestern Kam mir meine Gardine entgegen. Ich hatte sie erst in liebevoller mühevoller Handarbeit an meiner porösen Altbauwand befestigt und nur ein paar Monate später fällt mir dasd Ding auf den Kopf. War war passiert? Naja, der Putz und der darunter liegende Stein in meiner Wand hatten die Arbeit versagt und so kam die Schraube mit samt Dübel wieder aus meiner Wand.

Ich bin nun aber kein Mensch, der schnell aus der Ruhe zu bringen ist und deswegen habe ich mir Gips besorgt, die Stange in 4 Metern Höhe wieder abmontiert (dabei habe ich sicheren Stand im Fensterbrett gesucht, etwas vergeblich, wie ich eingestehen muss), das Loch mit Gips gefüllt und den Dübel wieder reingesteckt.
Nachdem alles getrocknet war, wollte ich mit dem Akkubohrer nur die Schraube wieder eindrehen und ZACK stand ich im Dunkeln. Da habe ich doch ernsthaft beim Wiedereindrehen ein Stromkabel erwischt und einen Kurzschluss verursacht. Dann musste ich mir abends noch einen Elektriker holen, der meine Wand aufreist, die Kabel flickt und verlegt und dann alles wieder zuspachtelt.
Von Ihm musste ich mir anhören, dass das ja Verlegezone ist und man ohne Strommesser sowieso gleich gar nicht bohren sollte. Da habe ich mir dann die Frage gestellt, ob ich wirklich so auf Energie stehe. Schließlich hat mich der Spaß fast 100 Euro gekostet. So ein herkömmliches Kerzenlicht ist doch auch was feines, oder? Und spart unheimlich viel Geld. Aber ohne Strom geht es dann wohl doch nicht.
Ich habe mir jetzt einen Strommesser besorgt, der anzeigt, wo die Leitungen verlaufen und hoffe, dass ich aus dem Fehler auch was gelernt habe.

