Archive for the ‘Energie sparen’ Category

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann?


17 Aug

Nee! Alle Jahre wieder flattert ein Brief von unserem Strom- oder Gasanbieter ins
Haus in dem einem mitgeteilt wird, dass mal wieder eine Preiserhöhung fällig wird. Auf
ein Anschreiben mit den Worten: „Aufgrund unseres sehr guten Verhandlungsgeschicks
und fallender Rohstoffpreise verringert sich Ihr Strompreis um …“, warten wir allerdings
meist vergeblich. So geschehen Anfang 2011 bei der Vattenfall Europe Berlin AG &
Co. AG. Was am Anfang noch wie eine minimale Erhöhung von nur 3,2 Cent/kWh
aussah, entpuppte sich beim Hochrechnung als eine satte Tariferhöhung von 7,5 %.
Nur mal zum Vergleich: Rentenanstieg 2011 – 0,99 %, Lohnerhöhung West – 3,3 %
und Lohnerhöhung Ost 2,5 %. Wenn uns gegeben werden soll, ist Deutschlands
Wirtschaftslage zu angespannt. Soll uns dagegen genommen werden, ist kein Argument
zu billig oder zu klein und oft mit dem Hinweis auf steigende Rohstoffpreise verbunden.
Dabei kann ich mich gut daran erinnern, dass der EURO im Wert steigt und das bedeutet
für mich: Wir bekommen im Ausland mehr für unser Geld. Naja, ich höre mal auf mit
dem Polemisieren. Immerhin hat uns die Regierung als sie den Strommarkt regulierte
eine Waffe in die Hand gegeben, die wir nutzen sollten. Bei jeder Tariferhöhung besitzen
wir ein Sonderkündigungsrecht. Davon sollten wir gebrauch machen, damit wir den
Wettbewerb unter den Stromanbietern fördern. Am besten startet Ihr mit einem direkten Vergleich von Stromtarifen. Dadurch
bekommt Ihr einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Stromtarife und wie
viel Geld ihr einsparen könnt. Zum Vergleich der Stromtarife braucht ihr nur noch
Euren Gesamtverbrauch (Jahresabrechnung) heraussuchen und den Betrag auf der
Vergleichsseite eingeben. Ihr werdet Euch verwundert die Augen reiben, wenn Ihr den
Preisunterschied schwarz auf weiß auf Eurem Monitor sehen werdet. Ich habe mich
auch erschrocken. Nachdem ich aufgehört habe mich über die vielen zuviel bezahlten
EURO zu ärgern, habe ich mich über die jährlichen Einsparungen, die mir ein einfacher
direkter Vergleich von Stromtarifen einbrachte, sehr gefreut.

Energiekosten senken mit Solarthermie


26 Jul

Seit Jahren steigen in Deutschland die Energiekosten. Fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas werden entweder nur in Krisenregionen gefördert oder können immer schwerer an die Oberfläche transportiert werden und somit werden sie immer teurer und unrentabler. Das schlägt sich nicht nur beim Benzinpreis nieder, sonern auch auf der Strom- und Heizungsabrechnungen. Wegen diesem Trend werden alternative Energiequellen wie Windenergie, Wasser- oder Sonnenenergie immer lukrativer. Besonders die Gewinnung von Energie über Solarthermie ist eine lohnende Investition.

Lohnen sich alternative Energielieferanten?

Die Erforschung alternativer Energiequellen hat schon vor mehr als zehn Jahren begonnen. Anfängliche technische Probleme, wie zum Beispiel die Speicherung üerschüssiger Energie oder die Umwandlung des gewonnen Gleichstroms in Wechselstrom, sind heute so gut wie nicht mehr vorhanden. Zudem ist es immer leicht windig oder es scheint die Sonne, die Ressourcen können dementsprechend nicht knapp werden. Ein weiter Punkt ist die mögliche Unabhängigkeit. Heutige Solaranlagen können einem Eigenheimbesitzer komplett mit Strom und Wärme versorgen, ohne dass dieser weiterhin auf Energiekonzerne wie Vattenfall, Eon oder RWE angewiesen ist.

Mit den derzeitigen Möglichkeiten kann Energie und Wärme ins Badezimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer und in die Küche transportiert werden, da kein neues Strom- oder Wärmenetz im Haus notwendig ist. Solarmodule auf dem Dach und eine Batterie bzw. ein Energie- und Wärmespeicher sind die einzigen Neuerungen, die der Selbstversorgung im Wege stehen. Somit wären die Energiekosten um hundert Prozent gesenkt und auch die Ausgaben für Wärme wären gleich null. Nach einigen Jahren hat sich die Investition in die Selbstversorgung somiz also rentiert und zugleich tut man noch etwas gutes für die Umwelt, indem man diese nicht weiter verschmutzt, da man auf regenerative Energien umgestiegen ist.

Was kann man mit einer Kilowattstunde machen?


04 Mrz

Diese Frage versucht gerade das Vattenfallcenter in Berlin zu beantworten. In Berlin ist es ja immer sehr informativ, wenn man mit der U-Bahn fährt. Egal, ob man beim Nachbarn die neuste Musik oder etwas über Politik mithört, ob man U-Bahn TV schaut oder eben die Werbeanzeigen liest.

Zugegeben, diese sind meist eher erheiternd und wenig informativ, aber eine Aktion von Vattenfall hat dann doch meine Aufmerksamkeit erregt. Wie oben schon erwähnt, kann man im Vattenfallcenter jetzt eine Ausstellung besuchen, die sich mit der Frage befasst, was man alles mit einer Kilowattstunde Strom erreichen kann. Zyniker würden nun behaupten, dass diese Frage nur allzu berechtigt ist, wenn man sich die horrenden Preise von Vattenfall für eine einzige Kilowattstunde ansieht (inzwischen immerhin schon über 21 ct).

Ich kann dem schon beipflichten. Man möchte ja schon etwas geboten bekommen für sein Geld. Aber mal ernsthaft: die Aktion dient natürlich nicht nur dazu, um die Preise zu rechtfertigen, sondern soll auch zeigen, wie man seinen Strom optimal nutzen kann, um die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen.

Die Ausstellung:

Als Besucher kann man nicht nur erfahren, wie eine Kilowattstunde Strom hergestellt wird, sondern auch, was sie alles leisten kann. Zusätzlich wird anhand verschiedener Beispiele ( Freizeit, Beruf etc) gezeigt, wie man so eine Kilowattstunde effektiv nutzen kann. Dann gibt es auch noch ein paar Highlights für Kinder. So kann man selbst zum Stromerzeuger werden und eine Glühbirne zum leuchten oder ein Radio zum spielen bringen.

Was ich besonders gut finde ist, dass sich jeder Besucher kostenlos Strommessgeräte ausleihen kann, um zu testen, wie viel Strom die Haushaltsgeräte eigentlich verbrauchen. Das sollte doch den ein oder anderen zum Nachdenken animieren.

Allerdings muss ich bei aller Euphorie eins festhalten: Vattenfall sind immer noch nicht meine Freunde und werden es so schnell auch nicht werden.

Vorsicht bei den Nebenkosten


25 Jan

Heute habe ich im Fernsehen gesehen (den Namen des Senders verrate ich nicht, weil es mir unangenehm ist), wie Vermieter bei den Nebenkosten tricksen, um die Mietpreise erträglich wirken zu lassen. Besonders hier in Berlin soll das sehr geläufig sein und aus diesem Grund möchte ich hier auch noch einmal auf das Problem aufmerksam machen.

Wenn ihr euch eine Wohnung in Berlin oder in irgendeiner anderen Stadt, Dorf etc. mieten wollt, dann müsst ihr unbedingt darauf achten, dass die Nebenkosten angemessen berechnet sind. Mir ist dieses Problem vorher nicht bewusst geworden, aber es scheint inzwischen auch Gang und Gebe zu sein. Bei meiner Wohnung habe ich keine Probleme mit Nachzahlungen oder Ähnlichem und da bin ich blauäugig davon ausgegangen, dass das überall so ist.

Solche Abzocken sind natürlich frech, weil vor allem junge Menschen gar nicht wissen können, was der Standard für Nebenkosten ist. man sagt, dass Nebenkosten, also Warmwasser und Heizung, mit 2,75 Euro pro Quadratmeter beanschlagt werden sollten. Nun könnt ihr ja selbst einmal rechnen, ob das bei euch passt.

Natürlich sind die Nebenkosten entsprechend niedriger, wenn das Warmwasser über einen Elektroboiler erzeugt wird, dann müsst ihr mit zusätzlichen Stromkosten rechnen. Wohnungssuche ist wirklich etwas kompliziertes, vor allem hier in Berlin, aber denkt immer daran euch nicht über das Ohr hauen zu lassen, sonst kommt am Ende des Jahres das böse Erwachen in Form einer viel zu hohen Abrechnung.

Kraftwerk Mensch


21 Dez

Meine liebe Leserschaft, ich wünsche euch allen zu aller erst eine frohe Weihnacht, aber denkt daran:  auch an Weihnachten kann es nicht schaden, an die Umwelt zu denken und Energie zu sparen. Das heißt, am besten nicht das Ganze Haus, den Baum und Garten mit Lichterketten zupflastern, sondern besser auch mal Rücksicht auf den Stromzähler nehmen und die Lichtdekoration etwas sparsamer gestalten. Ich möchte jetzt aber niemanden dazu verleiten, statt Lichterketten Kerzen auf den Baum zu stecken, was sicherlich noch effizienter, aber eben auch gefährlicher ist. Nicht, dass mir dann jemand die Schuld gibt, weil der Baum abgebrannt ist…

Aber besonders die besinnliche Weihnachtszeit sollte man nutzen, um zur Besinnung (was für ein Wortspiel, einfach grandios *hust*) zu kommen und mehr an das Energiesparen zu denken. Ich werde es in diesem Jahr auf jeden Fall versuchen. Ich habe zum Beispiel meine Oma überzeugt, keine Ente zu machen, weil die immer so lange im Ofen bleibt und so viel Energie benötigt. Stattdessen gibt es etwas kurz gebratenes.

Dazu fällt mir by the way eine echt interessante Reportage ein, die ich letztens auf n-tv gesehen habe. Sie hieß Kraftwerk Mensch- Das Experiment und beschäftigte sich damit, wie viel Strom ein normaler Haushalt eigentlich verbraucht. Hierzu wurden Fahrräder mit einem Dynamo versehen, so dass sie den Strom für eine Wohnung einer 3-köpfigen Familie erzeugen konnten. Diese Fahrräder wurden dann mit Sportlern und auch Reportern besetzt. Vor allem Dinge wie der Ofen oder die Waschmaschine machten den Radfahrern zu schaffen, denn sie verbrauchen viel Strom. Am schwitzen uns Stöhnen der Radler konnte man gut sehen, wie anstrengend alles war. So bekommt man vielleicht mal ein Gefühl dafür, was es eigentlich heißt, Strom zu erzeugen und wie viel Energie da umgesetzt wird.

Wirklich beeindruckend. Spontan viel mir dazu der Song von Kraftwerk ein, der praktischerweise Maschine Mensch heißt. Er hat zwar nicht viel mit Stromerzeugung zu tun, aber ist trotzdem schön:

Frohe Weihnachten!

besonders im Winter…


30 Nov

…sollte man sich mit dem Thema Energie sparen auseinandersetzen. In der kalten und dunklen jahreszeit vergisst man gern einmal, wie wichtig es eigentlich ist, das Licht auch mal auszumachen.

Und dabei gilt: Man schützt nicht nur seinen eigenen Geldbeutel, wenn man Energie spart, sondern auch unseren Planeten. Deshalb möchte ich einfach mal ein paar Tipps festhalten heute zum Thema Licht.

Verschiedene Modelle von Energiesparlampen

Sparen kann man wirklich in fast allen Bereichen des Lebens, ob im Haushalt, auf Arbeit oder im Auto. Und dabei sollte man eben nicht nur an sich denken (also eben nicht im Urlaub die Heizungen auf 5 drehen oder das Licht unnötig brennen lassen, nur, weil man es nicht bezahlen muss oder, um den Hotelpreis auch voll auszuschöpfen) Und hier sind wir auch schon beim ersten Thema: Licht! Man hat ja schon viel gehört, also muss ich mich über Energiesparlampen gar nicht mehr auslassen (und ja, moderne Energiesparlampen sparen tatsächlich Strom)

Vor allem beim Neubau und der Wohnungssuche kann man mit dem Sparen beginnen. Man sollte sich Räume mit großen, gut gedämmten Fenstern suchen oder bauen, denn das Sonnenlicht ist die einfachste Möglichkeit, um Energie zu sparen.

Aber auch wenn man schon eine Wohnung hat kann man durch vernünftiges Platzieren von Lichtquellen Geld sparen. In einem großen Wohn- und Esszimmer bietet es sich zum Beispiel nicht an, eine große Lampe für den ganzen Raum zu kaufen, sonder man sollte 2-3 kleine Lampen kaufen, mit denen man dann die einzelnen Bereiche des Raumes beleuchten kann, je nach Bedarf. Also: eine Lampe für den Ess-, eine für den Wohnbereich und eventuell noch eine kleine, die man beim Fernsehen anschalten kann.

Stehlampe als Alternative zur Deckenlampe

Eine Sache wäre da noch. Halogenlampen sind keine Sparlampen! Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Im Vergleich zu LEDs und Energiesparlampen sind Halogenlampen nämlich unglaubliche Stromfresser und sie haben auch eine weitaus kürzere Lebensdauer.

Ach und zum Schluss noch ein Tipp: Kerzen können auch sehr schön sein und die verbrauchen gar keinen Strom ;)

Vorsicht bei den Heizkosten


16 Nov

Ich habe heute etwas unglaubliches gehört, das ich hier sofort preisgeben möchte. Ich denke, dass es vielen so geht, dass sie in ihren Zimmern Heizrohre haben, die in die Wohnungen darüber führen. Ich jedenfalls habe das Glück, solche Rohre zu haben. Sobald jemand über mir heizt, werde diese Rohre heiß, und spenden mir kostenlose Heizwärme (immerhin habe ich momentan konstante 21 ° C in meinem Zimmer, ohne meine Heizkörper jemals angemacht zu haben.)

Nun hat mir aber eine Freundin erzählt, dass ihr Vermieter plötzlich die Wärme, die von den Rohren in in Zimmer strahlt, zu den Heizkosten berechnet und ihr sogar einen Messer an die Rohre geschraubt hat. Das finde ich wirklich unglaublich. Seine Argumentation, die sogar vor Gericht Bestand haben wird, lautet, dass sie ja von der Wärme profitiert, die durch die Rohre fließt, weshalb sie sie auch bezahlen darf.

Nun hat sie die Wahl, die Rohre zu isolieren, damit die Wärme ungebremst in die oberen Wohnungen geleitet wird oder eben zu bezahlen. Das Gemeine daran ist ja, dass sie diese Wärme nicht regulieren kann. Das heißt, dass selbst jemand,. der den ganzen Winter friert, um keine Heizkostennachzahlung zu haben, trotzdem die Rohrwärme bezahlen könnte. Wie ich finde eine absolute Frechheit. Und man kann sich mal wieder nicht wehren.

Das erinnert mich an die neu entflammte Diskussion um die Mietminderung. Die FDP will ja das Gesetz, nachdem es einem Mieter möglich ist, Mietminderung zu beantragen, kippen. Also wird man als Mieter vielleicht bald gar keine Rechte mehr haben und muss sich den Launen des Vermieters fügen. Wenn man nicht mal mehr das Mittel des Mietminderung hat, wei0ß ich gar nicht mehr, wie man gegen die Willkür mancher Vermieter vorgehen soll- seien es unbeeinflussbare Heizkosten oder fehlendes Warmwasser oder was auch immer.

Meine Freundin wird nun ihre Rohre isolieren und ich hoffe, dass dieser neue Trend nicht bis zu meinem Vermieter vordringt, denn dann ist es vorbei mit den molligen 21 ° C.

energieeffizient bauen..


02 Nov

Ich hatte ja schon das ein oder andere Mal über das energieeffiziente Bauen gesprochen. Nun ist mir beim Surfen aufgefallen, dass solche Bauweisen in Deutschland immer häufiger angewendet werden und das wollte ich hier und heute einfach einmal lobend erwähnen.

Diese Form des Bauens hat ja nicht nur umwelttechnische Vorteile, auch jeder Einzelne profitiert von den neuen Formen der Architektur. Ich haben zum Beispiel letztens gelesen, dass in Bochum ein neuer Bürokomplex geplant wird, der ganz nach den Maßrichtungen der chinesischen Lehre vom Feng Shui errichtet wird. Zugegeben, das Feng Shui Konzept hat mich weniger interessiert als das Energiekonzept des Gebäudekomplexes.

Dank einer effizienten Dämmung und einer Erdwärmeversorgung können die Mieter nämlich bis zu 40 Prozent der Nebenkosten sparen und das ist doch mal ein Angebot, das man schwer ausschlagen kann. Wie funktioniert das nun eigentlich? Erdwärme, wie ich schon einmal kurz erwähnt hatte, ist eine relative neue Form der regenerativen Energien, die aber immer häufiger Verwendet wird (einige Ikea Filialen arbeiten zum Beispiel mit der Technik). Der Vorteil an Erdwärme, wie auch an allen anderen regenerativen Energien ist, dass sie dauerhaft verfügbar und deshalb billig sind.

Durch das Energiekonzept des neuen Komplexes kann so vollständig auf die Nutzung von Öl, Gas und Fernwärme verzichtet werden: man investiert also einmal etwas mehr, kann dafür aber dauerhaft kostenlose Energie nutzen, so dass man im Endeffekt wieder spart. (nämlich bei den Nebenkosten)

Ich befürworte solche Projekte, weil sie einfach die Kosten senken und eben auch die Umweltverschmutzung. Erdwärme ist nämlich sehr Umweltschonend, weil keine CO2 Emission stattfindet und man muss sich ja in Anbetracht der kommenden Ölknappheit intensiv mit Alternativen beschäftigen.

Sparen beim Auto


01 Okt

Meine Haushaltstipps sind noch nicht vollständig erschöpft, denn man kann auch beim Autofahren sparen und das nicht zu knapp.

So verbraucht zum Beispiel ein kalter Motor wesentlich mehr Benzin als ein warm gelaufener. Das bedeutet, dass man auf kurzen Strecken sehr viel Benzin verbraucht. Deshalb ist es sinnvoll, mehrere kurze Strecken zu verbinden oder mit dem Rad zu fahren.

Auch eine unnötige Last kann den Sprittverbrauch erhöhen. Mit 100 Kilo Ladung verbraucht ein Auto einen halben Liter mehr Spritt auf 100 Kilometer. Das heißt also, dass man den Getränkekasten wohl besser gleich aus dem Wagen nimmt, bevor man ihn eine Woche lang spazieren fährt.

Auch der Reifendruck beeinflusst den Benzinverbrauch. Wer regelmäßig seine Reifen kontrolliert vermeidet zu große Abnutzung und übermäßigen Verbrauch.

Der offensichtlichste Sprittfresser ist wohl die Klimaanlage. Wenn man mit geöffnetem Fenster fährt, spart man über einen Liter auf 100 Kilometer, denn das ist der Verbrauch der Klimaanlage.

Häufig vergisst man, dass auch Bremsen, Anfahren und das Wechseln des Ganges enorm viel Benzin verbraucht. Deshalb ist es immer besser, vorrausschauend zu fahren und die Rushhour oder Ferienzeiten zu meiden, wenn es irgendwie möglich ist. Auch das beschleunigen an der grünen Ampel sollte deshalb nicht übertrieben werden: also keine Anfahrtsduelle mehr mit dem Auto auf der anderen Spur ;)

Wer viel fährt, sollte sich einen Diesel kaufen. Da sind zwar die Steuern höher, aber der Verbrauch niedriger. Das gleicht sich aber wie gesagt nur bei Vielfahrern wirklich aus. Sonst bringt es bei der momentan sehr geringen Differenz von Benzin zu Diesel nicht sehr viel.

Außerdem sollte man den Dachgepäckträger abmontieren, wenn man ihn nicht braucht und den Motor im Winter nicht warm laufen lassen. Das ist nicht nötig und schadet Umwelt und Geldbeutel.

Mit diesen Tipps sollte wirklich jeder Geld und Benzin sparen. Ich hoffe, es war hilfreich.

beim Heizen sparen


27 Sep

Heute geht es weiter mit nützlichen Tipps zum Thema Energie sparen im Haushalt.  Im letzten Post habe ich mich ja nur dem Licht gewidmet. Nun möchte ich über das richtige Heizen und alles, was im Entfernten damit zu tun hat schreiben.

Die richtige Dämmung ist das A und O beim Energie sparen. Wer ein Haus baut, sollte penibel darauf achten, dass das Dämmmaterial lückenlos verarbeitet wird, um späterem Wärmeverlust vorzubeugen. Auch ein Kamin im Wohnzimmer ist eine gute Möglichkeit zum sparen. Wer kein Haus baut und in einer Wohnung wohnt, kann folgende Tipps beachten:

Wichtig ist, und das liegt eigentlich auf der Hand, dass man nur nach Bedarf Heizen sollte. Das bedeutet, dass man die Heizung, wenn man tagsüber nicht da ist oder in den Urlaub fährt, runter regelt, um Energie und Kosten zu sparen. Die Heizkörper müssen außerdem regelmäßig entlüftet werden, damit sie, wenn sie schon aufgedreht sind, auch richtig funktionieren. Man darf die Heizkörper auch nicht zustellen oder –hängen, weil sich die Wärme so nicht im Raum verbreiten kann und verloren geht. Wer lange Übergardinen hat muss darauf achten, dass diese immer hinter den Heizkörper gesteckt werden und diesen nicht verdecken, weil sonst die Wärme zum Fenster entweicht.

Beim Lüften ist zu beachten, dass man nur in Stößen lüftet, also kurz und mit vollständig geöffnetem Fenster. Optimal ist eine Lüftungsdauer von 10-15 Minuten. So entweicht wenig Wärme und die Luft im Raum wird trotzdem ausgetauscht.

Auch das Thema Duschen und Baden muss erwähnt werden. Baden verbraucht generell mehr Warmwasser als Duschen, aber ich verstehe schon, dass man (und ganz besonders frau) im Winter lieber badet. Beim Duschen kann man Energie sparen, indem man zum Beispiel das Wasser abdreht, während man sich die Haare wäscht oder einen Wassersparduschkopf kauft. Ich habe zum Beispiel das Wasser-Spar-Set gekauft. Das war nicht teuer und bringt wirklich viel.

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