Archive for the ‘regenerative Energien’ Category

Solarstrom mit Photovoltaik produzieren zum Schutz der Umwelt


23 Nov

Nach der Nuklearkatastrophe von Fokushima im Frühjahr 2011 endete eine erneute Debatte über Atomenergie in Deutschland mit dem Beschluss der Bundesregierung alle deutschen Atomkraftwerke bis 2022 abzuschalten. In der deutschen Gesellschaft führte das Unglück zu einer neuen Welle von Anti-Atomkraft-Demonstrationen. Immer mehr Deutsche waren der Meinung, dass Atomenergie ein absolutes “no-go” sei.

Auf der anderen Seite ist es so, dass Deutschland auch der weltweit führende Markt für erneuerbare Energien ist. Unglaublich wichtige technische Entwicklungen auf diesem Gebiet stammen aus Deutschland. Zudem werden erneuerbare Energien seit vielen Jahren von der Regierung unterstützt. Das im Jahr 2000 erstmals verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Bundesregierung unterstützt Eigenheimbesitzer und Unternehmer zum Beispiel bei der Finanzierung von Photovoltaik und Solarthermie Anlagen.

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Fleiflächen für die Solarenergiegewinnung nutzen


08 Nov

Die Nutzung von Solarenergie ist ein wichtiger Beitrag zum Schutze der Umwelt. Ökologischer Strom spielt eine große Rolle und überzeugt immer mehr Nutzer vom Wert der Solarenergie.

Solarenergie umweltschonend und sicher

Die Atomenergie findet immer mehr Gegner und überzeugt zahlreiche Menschen, dass Solarenergie die gesündere und effektivere Form des Energiegewinnes ist. Der Energiegewinn mit regenerativen Rohstoffen, spielt in der modernen Welt eine prägnante Rolle. So werden immer mehr Freiflächen für die Gewinnung von Solarenergie genutzt. Die Nutzung der Sonnenenergie ist umweltschonend und wird von zahlreichen Haushalten bereits genutzt. Ebenso effektiv ist das Nutzen der Windenergie, so kann eine landschaftliche Freifläche, sinnvoll genutzt und mit Windrädern ausgestattet werden. Da immer mehr Haushalte auf ökologischen Strom Wert legen, wird auch die Produktion der ökologischen Energie immer mehr in Betracht gezogen und jede mögliche Freifläche, zur Gewinnung umweltschonender Energie sinnvoll genutzt.

Die Vorteile der Nutzung von Freiflächen

Ungenutzte Flächen können der Energiegewinnung dienen und ermöglichen somit eine größere Energiegewinnung, als es auf Hausdächern möglich ist. Die Anlagen auf den Freiflächen erzielen ein weitaus besseres Ergebnis, als Solaranlagen die an Fassaden oder auf Dächern aufgebracht sind. Hierfür sorgt in erster Linie die Möglichkeit, dass sie optimal ausgerichtet werden können. Der Natur entsteht durch diese Form der Nutzung kein Schaden, da der natürliche Gras- und Kräuter Bewuchs nicht eingeschränkt wird. Die Form der Energiegewinnung ist zu 100% umweltschonend und zeichnet sich als fortschrittlich aus. Aus der Sichtweise der Effizienz der Energiegewinnung, wird die Freifläche optimaler ausgenutzt, als wenn die Solarstrahlung ausschließlich dem Wachstum der Vegetation dienlich ist. Der Strom welcher aus Nutzung von Freiflächen entsteht, bietet noch einen weiteren Vorteil. Er ist preisgünstiger als vergleichsweise Energie, die mit Hilfe von PV-Anlagen auf Dächern oder an Fassaden gewonnen wird.
Die Nutzung von Freiflächen zur Energiegewinnung, bietet einen großen Fortschritt auf dem Markt der ökologischen Energiegewinnung und sollte daher vermehrt Einsatz finden. Eine ungenutzte Freifläche zur Energiegewinnung zu kultivieren, ist ein Bekenntnis zur zukunftsorientierten und umweltschonenden Stromerzeugung.

Die Sache mit dem Atomausstieg..


14 Apr

So gut es auch klingt, es sollte inzwischen jedem bewusst sein, dass das mit dem Atomausstieg nicht in den nächsten 3 Monaten geschehen muss. Auch ich musste diese Tatsache schmerzlich feststellen, als ich begann, mich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Morgen treffen sich nun alle Ministerpräsidenten der Länder und die Bundesregierung hier in Berlin, um über die Konditionen eines Atomausstiegs zu debattieren. Ich bin natürlich mehr gespannt, was bei diesem Treffen rauskommt.

Fakt ist, dass einer schnellen Wende in der Energiepolitik einige Steine im Weg liegen, die so einfach nicht beseitigt werden können. Da wäre zum einen das Gefälle zwischen Nord und Süd beim Thema Windkraft. Der flache Norden ist natürlich wesentlich besser für Windparks geeignet und diesbezüglich auch schon gut erschlossen. Die Frage ist also, wie man den dort produzierten Strom möglichst elegant und verlustfrei in den Rest der Republik transportieren kann. Und ich glaube ehrlich gesagt kaum, dass die Anwohner sich freuen, wenn eine kilometerlange Überlandleitung quer durch ihren Garten führt. Das lässt sich mancherorts dann aber einfach nicht vermeiden. Hinzu kommt, dass es immer noch keine angemessene Lösung zur Speicherung des produzierten Stroms gibt. Ein Kohlekraftwerk kann entsprechend hoch- und runtergefahren werden, aber ohne göttliche Fähigkeiten wird dies bei Windkraft misslingen.

Die ganze Hoffnung der Fachwelt liegt, so konnte ich es herauslesen, nun in der Errichtung von Pumpspeicherwerken. So könnte durch das Pumpen von Wasser in ein hoch gelegenes Becken die Energie gespeichert werden. Allerdings, und das fällt dem engagierten Leser sicher sofort auf, gibt es solche Pumpspeicherwerke noch gar nicht. Damit rückt eine schnelle und effektive Energiewende in weite Ferne.

Nun bleibt vorerst nur das Hoffen auf die Ergebnisse des Treffens morgen in Berlin und ich befürchte, dass wir enttäuscht werden.

Und so ganz nebenbei auch was positives. Vorhin habe ich beim surfen einen richtig interessanten Energie und Klima BLOG entdeckt. Vorbeischauen lohnt sich …

 

Das größte Windrad der Welt


08 Feb

Wo könnte das wohl stehen? Natürlich in Deutschland, dem absoluten Windkraftvorreiter. ich bin ja Windkraft gegenüber immer etwas skeptisch, aber das klingt zur Abwechslung mal nach einer positiven Energiebilanz. In Rheinland-Pfalz hat die Firma Enercon Ende 2010 das größte Windrad der Welt errichtet.

Die Anlage E-126 ist stattliche 131 Meter hoch und aus 2800 Tonnen Stahl errichtet. Das klingt wie ein echter Koloss in meinen Augen. Ich kenne die Anlage leider auch nur von Fotos, die das wahre Ausmaß wohl nie richtig zeigen können. Mich hat vor allem beeindruckt, dass das Windrad fast so viel Leistung wie ein Wasserkraftwerk erbringt. Gut, nun ist die Frage, ob man zu diesem Vergleich ein Mühlrad oder den Dreischluchtenstaudamm gewählt hat, aber es klingt sehr viel versprechend.

E-126 soll bis zu 5000 Drei-Personen-Haushalte versorgen können und das ist doch wieder eine Zahl, mit der ich mehr anfangen kann. Insgesamt klingt das alles sehr positiv. Die Transport und Herstellungskosten sind ja nicht so viel höher als bei herkömmlichen Windkraftanlagen und vielleicht hat diese Form der regenerativen Energien nun doch eine Chance.

Ich bin vor allem gespannt darauf, ob sich das große Windrad auch im Offshore-Bereich beweist, denn nur dort könnte man es wirklich gebrauchen. In Schweden soll noch in diesem Jahr ein entsprechender Park mit E-126 Turbinen gebaut werden.

innovative Ideen


26 Nov

Gute Ideen zum Thema Energie müssen nicht immer aus der Wissenschaft kommen. Auch Designer haben sich dem Thema angenommen und jetzt eine geniale Idee zum Thema regenerative Energien gehabt.

Die haben einen Sonnenschirm mit Solarzellen entwickelt, der relativ große Mengen Strom erzeugen soll, um Terrassen und Cafés mit Strom zu versorgen. Leider ist weniger wahrscheinlich, dass dieser Schirm einmal in Serie produziert wird, weil die Anschaffung des Modells kaum erschwinglich sein wird.
Solarsonnenschirm
Anders ist das bei der Firma Kornaka. Die Designer der amerikanischen Firma haben jetzt einen Sonnenschirm entwickelt, auf dessen Schirm eine Strom erzeugende Plasitkfolie angeracht sind. Eine unglaublich geniale Idee, wie ich finde. Warum nicht die Sonne nutzen, die man sonst nur abschirmen möchte. Der neue Schirm soll, sollte er in Serie produziert werden, als Ladestation genutzt werden können, damit darunter sitzende ihre Handys, Laptops oder andere tragbare Geräte aufladen können. Mehr Energie wird der neue Schirm nicht produzieren, weil die Fläche nicht groß genug ist und die Folie auch nicht die effektivste Form der Stromerzeugung ist.
der neue Powerbrella
„Powerbrella“ ist der Name des neuen Geräts, das schon bald, so verspricht der Hersteller, als zusätzlicher Service in Cafés, Bars oder Hotels angeboten werden soll. Getestet wurde der Schirm bereits durch einige Physikstudenten der Uni Orlando, Florida, welche zu dem Ergebnis kamen, dass der Schirm durchaus praktisch ist.

Der Preis könnte natürlich ein Problem werden. Zu dem hat sich die Firma noch nicht geäußert, aber man kann davon ausgehen, dass der Powerbrella nicht das billigste Sonnenschirm Modell sein wird, das es auf dem Markt gibt. Sie haben aber ein Patent auf die Folie angemeldet und schon viele Ideen, wie die Erfindung noch angewendet werden kann. Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit, die Folie aus Bushaltestellen anzubringen, um Wärme zu erzeugen oder eben auch Steckdosen zu betreiben. Ich bin gespannt auf die Entwicklung.

ok-power: Das Ökostrom Siegel


23 Nov

Spätestens nach der Atomdebatte entschließen sich immer mehr Kunden zu einem Wechsel zu Anbietern, die reinen Ökostrom vertreiben. Nur ist das nicht immer so einfach. Nicht jeder unerfahrene oder Laie erkennt auf Anhieb, wann ein angebotener Stromtarif wirklich frei von Atomstrom oder Strom aus der Herstellung mit fossilen Brennstoffen ist.

Gut, dass es in Deutschland für fast alles ein Gütesiegel gibt. Neben dem Siegel für Bioware und ökologische Ware, der Stiftung Warentest und dem TÜV gibt es nämlich auch ein Gütesiegel für Ökostrom. Mir dem ok-power Siegel werden alle Stromtarife ausgezeichnet, die nachweislich zu einem “zusätzlichen Umweltnutzen” führen.

Im Klartext bedeutet das, dass der Stromanbieter mehr Strom aus erneuerbaren Energien produzieren muss als zuvor und, dass der Anbieter die Herstellung von Strom aus erneuerbaren Energien fördert. Daraus ergeben sich dann drei Gruppen von Anbietern, denen das Siegel zu Teil werden kann. Diese Gruppen kann man hier im Detail nachlesen.

Kurz gefasst bekommt also ein Anbieter nur das Siegel, wenn er sich nachweislich für die Förderung erneuerbarer Energien einsetzt und dann auch nur für Angebote, die ausschließlich Ökostrom anbieten. Ein Beispiel wäre da zum Beispiel der Berlin Natur Privatstrom von Vattenfall, der aus rein regenerativen Energiequellen gewonnen wird.

Das Siegel wird von dem Verein Energie Vision e.V. verliehen. Den Verein gibt es seit dem Jahr 2000 und seit neustem setzt er sich auch europaweit unter dem Kürzel EUGENE für allgemeine Ökostrom Standards ein. Hier sehe ich auch noch viel Potenzial und hoffe auf einen großen Zuspruch für dieses noch sehr junge Netzwerk.

das E-Auto..


19 Nov

Nach dem E-Herd, der E-Lok und vielen anderen Erfindungen soll nun auch das E-Auto Serienreif werden. Das liest sich zumindest aus der Bilanz für die Autoindustrie im Jahr 2010. Auf allen einschlägigen Messen wurden neue Hybrid- und Elektroautos vorgestellt, doch wirklich serienreif war da keins.

Das soll sich nun aber ändern. Mit seinem spektakulären Börsengang kündigte der US Autobauer General Motors gestern an, das erste serienmäßige Elektroauto auf den Markt zu bringen. Das Auto soll bis zu 75 min. nur mit Strom fahren und erst dann auf einen normalen Benzinmotor umstellen. Für den Stadtverkehr würden diese 75 min. sicher ausreichen, aber für Pendler und Vielfahrer ist das wohl zu wenig. Aber immerhin: ein kleiner Schimmer am Horizont ist es schon.

Es gibt ja schon mehrere Hybridfahrzeuge und der Unterschied zu denen ist mir immer noch nicht ganz klar. Die Hybridfahrzeuge, wie sie zum Beispiel Toyota herstellt, fahren nur bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h mit dem Elektromotor und schalten dann auf den Ottomotoer um, aber was genau da jetzt der Unterschied zu dem E-Auto von GM sein soll, weiß ich nicht.

Ich bin jedenfalls ein großer Befürworter dieser Entwicklung. Allerdings bin ich das auch nur, solange auch die Entwicklung von regenerativen Energien weiter gefördert wird. Wenn nämlich ein E-Auto mit Atomstrom fährt, ist es am Ende auch nicht viel besser als ein Benziner oder Diesel. Wann werden wohl die ersten Tankstellen ihre Zapfsäulen mit Steckdosen versehen?

Egal wie, es wird Zeit für eine Alternative zum Benzin und darum immer her mit neuen E-Autos!!

RTL stärkt Atomlobby!


16 Nov

Gestern habe ich mir selbst einen Ruhetag verordnet und wie sich das an so einem Tag gehört, habe ich erst einmal lange ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt und dann ein wenig gelesen. Als mir das dann aber zu anstrengend wurde, habe ich den Fernseher angemacht, um mich ein wenig berieseln zu lassen.

Bei mir ist das mit dem Fernsehen gar keine so leichte Sache. Ich habe nur einen DVB T Empfänger, bei dem es Glückssache ist, wenn man mal ein Programm fehlerfrei empfängt. Gestern hatte ich dieses “Glück” mit RTL und war entsetzt. Zugegeben, man erwartet ja selten etwas von dem privaten, der sich offensichtlich auf die Befriedigung niederer Instinkte konzentriert, aber gleich 2 Beiträge pro Atomlobby fand selbst ich etwas zu viel des Guten.

Zunächst wurde in einem dieser “Starmagazine”, in denen jede Pustel der Prominenten bis aufs kleinste Detail untersucht wird, über Charlotte Roche und ihr unmoralisches Angebot hergezogen. Das fand ich auch zunächst nicht so verwerflich. Zur Erinnerung: die Moderatorin und Autorin hatte unserem Bundespräsidenten Christian Wulff Sex angeboten, wenn dieser ein Veto gegen die Laufzeitverlängerung einlegt. Ich persönlich finde das sehr witzig und öffentlichkeitswirksam, weshalb es eben auch logisch ist, dass in solchen Magazine darüber hergezogen wird.

Der Hammer kam dann aber in einem Beitrag, der im Zuge der Nachrichten ausgestrahlt wurde. Hier wurde mit einer sehr eindeutigen Subjektivität aufgezeigt, wie teuer eigentlich der Strom aus regenerativen Energien ist und wie viel günstiger im Vergleich der Atomstrom. Grund für diese Annahmen waren die langen Transportwege des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Da wurden dann ein Strommastbauer und ein Bürgermeister im Ruhrpott interviewed, die sich über die Kosten beschwerten, die die Anlieferung der Windenergie aus Norddeutschland verursache.

Also mal ganz ehrlich: würden die sich in NRW mal ein paar dieser Windräder zulegen, wäre dieser Umweg sinnlos. Aber gut, es ist eben RTL. Ich habe jedenfalls wutentbrannt meinen Fernseher aufgemacht und wieder gelesen.

energieeffizient bauen..


02 Nov

Ich hatte ja schon das ein oder andere Mal über das energieeffiziente Bauen gesprochen. Nun ist mir beim Surfen aufgefallen, dass solche Bauweisen in Deutschland immer häufiger angewendet werden und das wollte ich hier und heute einfach einmal lobend erwähnen.

Diese Form des Bauens hat ja nicht nur umwelttechnische Vorteile, auch jeder Einzelne profitiert von den neuen Formen der Architektur. Ich haben zum Beispiel letztens gelesen, dass in Bochum ein neuer Bürokomplex geplant wird, der ganz nach den Maßrichtungen der chinesischen Lehre vom Feng Shui errichtet wird. Zugegeben, das Feng Shui Konzept hat mich weniger interessiert als das Energiekonzept des Gebäudekomplexes.

Dank einer effizienten Dämmung und einer Erdwärmeversorgung können die Mieter nämlich bis zu 40 Prozent der Nebenkosten sparen und das ist doch mal ein Angebot, das man schwer ausschlagen kann. Wie funktioniert das nun eigentlich? Erdwärme, wie ich schon einmal kurz erwähnt hatte, ist eine relative neue Form der regenerativen Energien, die aber immer häufiger Verwendet wird (einige Ikea Filialen arbeiten zum Beispiel mit der Technik). Der Vorteil an Erdwärme, wie auch an allen anderen regenerativen Energien ist, dass sie dauerhaft verfügbar und deshalb billig sind.

Durch das Energiekonzept des neuen Komplexes kann so vollständig auf die Nutzung von Öl, Gas und Fernwärme verzichtet werden: man investiert also einmal etwas mehr, kann dafür aber dauerhaft kostenlose Energie nutzen, so dass man im Endeffekt wieder spart. (nämlich bei den Nebenkosten)

Ich befürworte solche Projekte, weil sie einfach die Kosten senken und eben auch die Umweltverschmutzung. Erdwärme ist nämlich sehr Umweltschonend, weil keine CO2 Emission stattfindet und man muss sich ja in Anbetracht der kommenden Ölknappheit intensiv mit Alternativen beschäftigen.

Strompreise steigen im nächsten Jahr


31 Okt

Die Überzeugung, dass erneuerbare Energien tatsächlich gut sind, stellt sich nur sehr langsam bei der Bevölkerung ein. Grund dafür könnten solche Meldungen wie die in der FAZ sein.

Beim Surfen bin ich heute auf einen Artikel gestoßen, der die Erhöhung der Strompreise prophezeit. Grund dafür, so schreibt die FAZ.NET seien die Mehrkosten, die durch die Einspeisung von regenerativen Energien entstehen.

Weil die Bundesregierung die Förderung erneuerbarer Energien erhöht hat, müssen künftig alle Verbraucher mit bis zu 10 Prozent teurerem Strom rechnen. Das ist natürlich eine Meldung, die die Sympathie gegenüber sauberem Strom nicht gerade steigen lässt. Aber man muss sich ja überlegen, dass der Anfang immer schwer ist und natürlich kann noch nicht alles gleich rund laufen. Wenn man versucht, kontinuierlich die herkömmlichen Methoden zur Stromgewinnung zu reduzieren und durch neue zu ersetzen, dann kann es eben auch zu Abstrichen kommen, die jeder von uns machen muss. Dafür schützen wir dann aber auch die Umwelt und das sollte die Mehrkosten eigentlich zum geringsten Problem machen. Wenn ich weiß, dass ich unserem Planeten damit helfe, dann zahle ich doch gern etwas mehr für meinen Strom, oder nicht?

Natürlich kann ich auch die verstehen, die sich den teuren Strom nicht leisten können, aber wie gesagt: die Auswirkungen des Billigstroms haben uns in eben diese schwierige Lage gebracht, dass wir jeden Tag Angst haben müssen, dass es uns oder unseren Planeten bald nicht mehr gibt.

Und deshalb kann ich es nur befürworten, wenn unsere Regierung die Förderung von erneuerbaren Energien um satte 70 Prozent erhöht. leider spreche ich dieser damit aber keine Amnesty aus, denn die Sache mit dem Atomkraftwerken kann ich trotzdem nicht für gut heißen. Irgendwie spielen Frau Merkel und ihr Anhang auf zwei Feldern gleichzeitig. Naja, mir ist wichtig, dass jeder weiß, dass der Preis für etwas sehr wichtiges manchmal auch hoch sein kann, man sich aber davon nicht einschüchtern lassen sollte.

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