Archive for the ‘regenerative Energien’ Category

Augmented Reality


14 Okt

Augmented Reality ist eigentlich ein Thema, mit dem man sich nicht auf einem Energieblog auseinandersetzt, aber ich habe gestern durch Zufall eine interessante Seite gefunden, die sich mit Hilfe der neuen “erweiterten Realität” dem Thema regenerative Energien annähert.

Zunächst erst einmal: was ist eigentlich Augmented Reality? Laut Wikipedia ist die erweiterte Realität die “computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung”. Damit sind alle Sinne angesprochen, also alles, was ein Computer, Smartphone etc. zusätzlich zu unserer wahrgenommenen Realität erzeugen kann. Das klingt jetzt ganz schön kompliziert, ich gebe es zu. Vielleicht sollte ich lieber mal ein paar Beispiele nennen. Eine Smartphone App, die uns zu den Dingen in unserer unmittelbaren Umgebung einige Informationen gibt (man steht zum Beispiel in Paris und die App sagt uns, wo das nächste, gute Café ist), ist Augmented Reality. Oder eine Brille, die bereits bei Paketzustellern benutzt wird, zeigt an, wo sich das gesuchte Paket befindet, oder zu welchem Zusteller das Paket gehört, das der Mitarbeiter gerade in der Hand hat.

Nun bin ich wie gesagt gestern auf diese Website gestoßen: PlugIntoTheSmartGrid.com
Und der Name ist Programm. Wenn man sich ein Symbol heruntergeladen und ausgedruckt hat, kann man mit Hilfe seiner Webcam viele verrückte Dinge anstellen.

Hier zum Beispiel mal ein Video zum Thema Windkraft:

man kann dann auch noch auf andere regenerative Energieformen umschalten und erhält auf der Website noch zusätzliche Infos zum Thema CO2 Ausstoß, alles in kurzen, animierten Filmen dargestellt. Ich finde die Idee so gut, weil sie ein wichtiges Thema spielerisch vermittelt und so vielleicht schon Kinder an die Materie heranführt.

Schließlich kann man sich nie früh genug mit dem Thema Energie und Umwelt auseinandersetzen.

Hamburg als Vorreiter


07 Okt

bei Welt Online habe ich heute einen interessanten Artikel über erneuerbare Energien gelesen. Und zwar haben sich gestern in Hamburg 57 Männer und Frauen aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft getroffen, um den “Verein zur Förderung des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg” (EEHH) in Leben zu rufen. Die Versammlung, welche vom Hamburger Senat unterstützt wird, hat es sich zum Ziel gemacht, Hamburg besser zu vernetzen (daher auch Förderung des Clusters), um gezielt Strom aus erneuerbaren Energien einzuschleusen.

Ein Cluster ist eine Vernetzung von Unternehmen, die sich auf eine gemeinsame Sache konzentriert haben, in diesem Falle eben das Einschleusen von erneuerbaren Energien. Vorsitzender des Vereins wurde Siemens AG Region Hanse Chef Michael Westhagemann uns auch die Geschäftsführer der Hamburg Energie GmbH wirken aktiv im Verein mit.

Besonders die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt freute sich über das Vorzeigeprojekt ihrer Stadt. Sie versicherte ihr volle Unterstützung und gab zu erkennen, dass ihr der Verein auch persönlich am Herzen liegt.

Was mich aber besonders freut ist, dass auch eine Zusammenarbeit mit den Hamburger Hochschulen geplant ist. Ähnlich wie Ingenieursbüros und Finanzdienstleister sollen auch die Hochschulen am Projekt beteiligt werden. Dadurch können mehr innovative Ideen gefördert werden und Hamburg kann sich damit eventuell sogar einen Namen als Hochschulstandort machen (Hamburger Hochschulen waren ja nie wirklich angesehen) mir gefällt die Vernetzung verschiedener Bereiche, denen alles ein gemeinsamen Thema am Herzen liegt. Nur so kann wirklich etwas erreicht werden. Wenn jeder sein eigenes Ding macht, können sich regenerative Energien nicht so schnell durchsetzen.

ich hoffe wirklich, dass das Hamburger Projekt ein Erfolg wird und sich viele Städte die Hansemetropole zum Vorbild nehmen, damit wird bald komplett auf die herkömmlichen Energieformen wie Kohle und Atomenergie verzichten können.

Auf dass die Sonne immer scheine…


09 Sep

Solarenergie ist die bereits am häufigsten von Privathaushalten genutzte Energieform zur Erzeugung von Strom.

Durch Kernfusion wird in der Sonne Energie erzeugt, die als elektromagnetische Strahlung in unsere Atmosphäre eindringt. Hier wird diese Energie entweder in Wärme umgewandelt oder für die Photosynthese der Pflanzen aufgebraucht. Unser Ökosystem ist stark von der Sonnenenergie abhängig. Nicht nur, dass die Wärme das Leben auf der erde überhaupt erst ermöglicht, durch die Sonne wird auch unser Wasserkreislauf reguliert und Wind entsteht.

Solarkollektor vor Kohlekraftwerk

Seit einigen Jahren wird die Sonnenenergie auch technisch genutzt, vor allem im Bereich der Energieversorgung.

So gibt es zum Beispiel Solarkollektoren, die Wärme erzeugen oder Sonnenwärmekraftwerke, die mit Wasserdampf und Wärme elektrischen Strom erzeugen. Auch im kleinen Rahmen kann Sonnenenergie bereits genutzt werden, zum Beispiel bei Solarkochern oder Solaröfen, die medizinisches Material sterilisieren.

Hier interessiert mich aber vor allem die Verwendung von Solarzellen, bzw Solarkollektoren. Im Unterschied zu anderen regenerativen Energien wird nicht Bewegung, also kinetische Energie zur Umwandlung genutzt, sondern die elektromagnetische Energie der Sonne selbst. Wie das im Einzelnen funktioniert möchte ich hier jetzt nicht erläutern, wichtig ist nur, dass diese Sonnenkollektoren immer kleiner und effektiver werden und somit ein großes Potenzial für die Zukunft besitzen.

Mich interessieren vielmehr die Vor- und Nachteile von Solarenergie.

Solarenergie ist praktisch immer verfügbar, klimaschonend und reduziert die CO2-Emission. Außerdem boomt der Industriezweig in Deutschland gerade, weil diese Form der Stromerzeugung auch sehr lukrativ ist. Dies sind natürlich alles Vorteile, die auch andere regenerative Energien haben, aber die Erzeugung von Strom durch Solarenergie ist auch zu Hause anwendbar. Ein Windrad oder Wasserkraftwerk kann man sich nicht auf dem Dach installieren lassen.

Allerdings kann natürlich nicht alles nur Vorteile mit sich bringen und so ist es auch bei Solarkraftwerken. Das Problem ist, un das liegt ja eigentlich auf der Hand, dass die Umsetzung von Energie stark vom Lichteinfall und der Tageszeit abhängig ist, Währen ein Wasserkraftwerk praktisch ohne Unterbrechungen durchlaufen kann, funktioniert ein Sonnenkollektor nur, wenn auch Licht da ist. Außerdem sind die Produktionskosten extrem hoch. So kostet der Strom aus einer Windkraftanlage durchschnittlich 6-8 Cent pro Kilowattstunde, bei Solarkollektoren liegt der Preis bei 40 Cent.

Wasser ist zum Waschen da


03 Sep

Energielieferant Wasser. Um meine Reihe zum Thema regenerative Energien fortzusetzen, werde ich mich heute mit Wasserkraft auseinandersetzen.  Wie schon beim Wind möchte ich wieder erst auf die Funktionsweise und dann auf Vor- und Nachteile eingehen.

Um ein Wasserkraftwerk in Betrieb zu nehmen muss ein Fluss mit Hilfe einer Staumauer oder eines Wehrs gestaut werden. Je mehr Wasser gestaut wird, desto höher ist letztendlich der Niveauunterschied und desto mehr Strom kann erzeugt werden.  Durch eine Schleuse wird das Wasser dann reguliert abgelassen. Das abgelassene Wasser wird über eine Turbine geleitet, die sich zu drehen beginnt und so einen Generator speist, der wiederum Strom erzeugt. Die mechanische Energie des Wassers wird also in elektrische  umgewandelt.

Kommen wir also zu den Vor- und Nachteilen.  Jeder weiß, dass das Anlegen von Talsperren und Stauseen große landschaftliche Veränderungen mit sich führt, die mitunter verheerende Auswirkungen haben können. Als Beispiele sind da nur der Assuan-Staudamm in Ägypten und der Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtsekiang zu nennen.  In Ägypten verhindert der Staudamm die jährliche Überschwemmung des Nil, die regelmäßig fruchtbaren Nilschlamm anspülte und so eine  Landwirtschaft im Wüstenstaat ermöglichte und in China sind die  Langzeitfolgen noch nicht einmal absehbar, aber umweltforscher vermuten, dass der Damm sehr stark das Ökosystem beeinflusst.

Wenn man diese Schreckensmeldungen aus der Welt hört, fragt man sich natürlich, ob die gigantischen  Bauten wirklich einen Vorteil bringen.

Aus wirtschaftlicher Sicht schon, das kann man ganz klar sagen. Staudämme produzieren wesentlich mehr Strom als alle anderen Kraftwerke, die mit regenerativen Energien arbeiten.  Außerdem regulieren sie den Hochwasserhaushalt, was ja aber gerade Ägypten zum Verhängnis wurde und erleichtern die Schiffbarkeit von Flüssen.

Dennoch sind Staudämme ein enormer Eingriff in die Natur. Ansiedler müssen umgesiedelt  werde, ganze Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht und, wie man kürzlich in China beobachten konnte: die Dämme sind auch ein großer Risikofaktor. Wenn sie brechen, können sie Millionen Menschen und auch Tiere obdachlos machen.

Wenngleich sie also die CO2-Emmission verringern, sind sie ökologisch dennoch untragbar.

der Wind, der Wind…


02 Sep

…das himmlische Kind.

Was aus Märchenbüchern bekannt ist, kann heute effektiv zu Stromerzeugung genutzt werden.

Familie mit Windmühlen

Ich habe mir überlegt, dass ich ab jetzt die einzelnen Arten regenerativer Energien etwas genauer unter die Lupe nehme, um Vor- und Nachteile besser darstellen zu können.

Zunächst aber erstma etwas zur Funktionsweise einer Windkraftanlage.

Eine Windkraftanlage, oder ein Windrad, wie man häufig sagt, wandelt die kinetische Energie des Windes in elektrische um und speist diese dann in das Stromnetz ein. Der Rotor, der aus Nabe und Rotorblättern besteht und die Gondel (beinhaltet den Generator) sind drehbar auf einem Turm befestigt. Wenn nun Wind weht, richtet sich das Windrad automatisch in Richtung des Windes aus, Die Rotorblätter sind so konzipiert, dass sie sich bewegen, sobald der Wind durch sie hindurchweht. Dadurch wird der Rotor in Bewegung gesetzt und diese Bewegungsenergie kann nun wieder vom Generator in elektrische Energie, und somit auch Strom, umgewandelt werden. Wie das nun im Detail funktioniert, kann ich leider auch nicht sagen, weil ich kein Physiker bin.

Windräder auf deutschen Feldern

Mir kommt es hier vor allem auf die Vor- und Nachteile solcher Anlagen an.

Wie mir neulich bekannt wurde, gibt es zahlreiche Diskussionen um die Gefährdung von Vögeln und Fledermäusen durch die Anlagen. Laut NABU verunglücken in Deutschland jährlich etwa 1000 Vögel durch Windkraftanlagen, was im Vergleich zu durch Straßen oder Stromleitungen verursachte Unglücke eine sehr geringe Zahl ist. das Problem ist allerdings, dass besonders etwas höher fliegende, seltene Greifvogelarten wie der Milan oder der Seeadler betroffen sind.

Zu Fledermäusen gibt es noch keine konkreten Zahlen, aber man vermutet, dass etwa 13 Arten gefährdet sind.

Sollten durch die Anlagen wirklich vermehrt Fledermäuse zu Schaden kommen, muss natürlich etwas dagegen getan werden, denn die Windkraftanlagen sind unheimlich Umweltfreundlich bei der Umsetzung von Energie. Einmal in Betrieb genommen, verursachen sie keinerlei Schadstoffemmision mehr und müssen theoretisch nur noch gewartet werden. Hinzu kommt, dass die Luft nicht, wie zum Beispiel Wasser, durch die Umwelzungsmaßnahmen verschmutzt wird. Und unter diesem Aspekt kann man über das Aussehen einmal hinwegsehen.

Um der ästhetischen Frage entgegen zu wirken, werden seit neustem auch Windkraftanlagen ins Meer gebaut. An Ihrem Sockel können dann sogar Riffe entstehen, man bietet der Natur also auch noch zusätzliche Entfaltungsmöglichkeiten.

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